Aktuelles
Änderung der Mitgliedschaftsvoraussetzungen
Die Mitgliederversammlung der DGfP hat am 4. Juli 2026 eine Änderung des § 3 der Satzung („Erwerb der Mitgliedschaft“) beschlossen. Damit werden die Voraussetzungen für eine ordentliche Mitgliedschaft erweitert.
Gemäß § 3 Abs. 1 können künftig neben promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch Personen mit einem qualifizierten Abschluss mindestens auf Master-Niveau ordentliches Mitglied werden, sofern sie durch weitere politikwissenschaftliche Leistungen, beispielsweise wissenschaftliche Publikationen oder akademische Lehrtätigkeit, ausgewiesen sind.
Das Aufnahmeverfahren wird gemäß § 3 Abs. 3 durch die Einreichung digitaler Unterlagen eingeleitet. Hierzu gehören ein wissenschaftlicher Lebenslauf, die Urkunden aller wissenschaftlichen Abschlüsse sowie Nachweise über die weiteren wissenschaftlichen Leistungen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Mit dieser Satzungsänderung öffnet die DGfP ihre Mitgliedschaft für einen erweiterten Kreis politikwissenschaftlich tätiger Personen und stärkt insbesondere die Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses in die Fachgesellschaft.
Über die DGfP
Die Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V. (DGfP) ist eine politikwissenschaftliche Fachvereinigung. Die im Februar 1983 gegründete DGfP versteht sich laut Satzung als "wissenschaftliche Gesellschaft, die der Förderung der Politikwissenschaft in Forschung und akademischer Lehre dient".
Sie will den wissenschaftlichen Austausch fördern, zur Klärung von Fach- und Studienfragen beitragen und die Beziehungen zur internationalen Politikwissenschaft pflegen. Zu ihrem Selbstverständnis gehört der Praxisbezug ebenso wie der Dialog mit benachbarten Wissenschaftsdisziplinen. Der DGfP gehören ca. 200 Wissenschaftler an, darunter neben Politikwissenschaftlern auch Staatsrechtler, Soziologen, Historiker sowie Vertreter anderer Sozial- und Geisteswissenschaften.
Den Kern der Aktivitäten der DGfP stellen ihre Jahrestagungen dar, die sich vorwiegend mit Problemen befassen, die für Politikwissenschaft wie für politische Praxis gleichermaßen aktuell sind. Bei den Jahrestagungen sollen gemäß der integrativen Zielsetzung der Gesellschaft möglichst Beiträge aus allen Teildisziplinen der Politikwissenschaft zur Diskussion gestellt werden. Die Ergebnisse der Tagungen werden im Nomos-Verlag veröffentlicht.